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Von der Erfahrung des Alter(n)s profitieren

Was kann eine Alterssimulation und wo liegen die Grenzen? Wir versuchen uns an Antworten auf diesen Fragen, um das Mittel der Alterssimulation angemessen nutzen und von der Erfahrung des Alter(n)s profitieren zu können.

Was kann eine Alterssimulation und wo liegen die Grenzen?

Wie jede Simulation, ist auch diese Form lediglich ein Modellbild oder ein Abbild eines Systems. Sozusagen der Versuch, häufig auftretende Phänomene des Alterns mitsamt Wechselwirkungen durch einen Alterssimulationsanzug erlebbar zu machen. Damit entsteht die Möglichkeit, einen komplexen Vorgang (des Alterns) nachempfinden zu können. Angesichts der steigenden Zahl älterer Menschen in der Gesellschaft sicherlich für viele Bereiche interessant, die Welt aus der Perspektive eines älteren Menschen zu sehen und zu erleben.

Fahrplan lesen mit Altersanzug

Es ist nur die Simulation einer vermeintlichen Realität!

Wie der Einzelne, gleich welchen Alters, die Welt tatsächlich empfindet, bleibt glücklicherweise einzigartig. Ebenso kann man wohl kaum vom „älteren Menschen“ an sich sprechen, manche fühlen sich mit 70 Jahren jünger als andere mit 50 Jahren, auch hier sind die Unterschiede sowie Lebensweisen von Mensch zu Mensch groß.

Dennoch gibt es gewisse Häufigkeiten im Alter

So nimmt physiologisch die Muskelmasse ab dem ca. 35 Lebensjahr stetig ab, während das Körpergewicht oft gleich bleibt oder ansteigt, was in einem Gesamtgefühl von mehr Schwerkraft mündet. Gleichfalls sinkt die Gelenkbeweglichkeit, sodass Bewegung schwergängiger und aufwändiger wird. Ebenso verändern sich die Sinnesorgane und deren gewohntes Gespür, wodurch zumeist Sehen, Hören und Fühlen eine Veränderung oder gar Beeinträchtigung erfährt. Erkennt man diese Häufigkeiten an und ist sich der bleibenden individuellen Unterschiede gewahr, kann die Simulation des Alter(n)s mit einem Alterssimulationsanzug sicherlich eine Idee davon vermitteln, wo die Beschwerden und Bedürfnisse älterer Menschen liegen.

Alterssimulationsanzug im Einsatz

Das Alter(n) selbst erleben und verstehen

Dabei bleibt sicherlich notwendig und unabdingbar, von den Erfahrungen und Erlebnissen tatsächlich älterer Menschen zu profitieren und diese in Prozesse aktiv miteinzubeziehen. Und dieser Einbezug gelingt bestimmt leichter, wenn man eine Ahnung von der Welt des anderen (erlebt) hat.

Sie wollen die Erfahrung einer Alterssimulation nutzen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir freuen uns darauf!

FAQ zum Thema Alterssimulation

Um eine Alterssimulation zu realisieren, benötigen Sie zum einen geeignete Materialien – beispielsweise in Form unseres Alterssimulationsanzuges – und zum anderen einen sinnvollen Plan, was Sie mit der Alterssimulation erreichen wollen und wie die Umsetzung dafür aussehen müsste. Grundlegende Gedanken und Anregungen für die Planung haben wir in dem Beitrag Alterssimulation ja, aber wie? schon für Sie zusammengefasst, Beispiele für die mögliche Umsetzung finden Sie in dem Beitrag Das A und O einer Alterssimulation! Und falls Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen sei’s hinsichtlich Materialien, Planung oder Umsetzung, dann sind wir gerne für Sie da.

Natürlich wäre es schön, auf diese Frage einfach mit einer Zahl zu antworten – aber ganz so einfach ist es eben nicht! Aus unserem Verständnis wäre es nicht sonderlich seriös einfach nur zu behaupten, dass man sich bei der Alterssimulation so fühlt als wäre man exakt 65 oder 70 Jahre. Die individuellen Unterschiede bei älteren Menschen sind doch recht groß – während der eine mit 70 Jahren noch topfit wirkt, kann der andere mit 60 Jahren schon Schwierigkeiten mit der Bewältigung des Alltäglichen haben. Des weiteren gilt es zu bedenken, dass bei der Alterssimulation die Veränderungen plötzlich auftreten und man sich nicht über Jahre hinweg daran gewöhnt. Nur zwei Punkte, die deutlich machen, dass man vorsichtig sein sollte, etwas zu behaupten, was der simulierten „Realität“ gar nicht entsprechen kann – zumindest scheint es angebracht, darauf hinzuweisen und die Grenzen einer Alterssimulation betonen! Was man jedoch guten Gewissens sagen kann: die Wahrscheinlichkeit, dass die Beweglichkeit und Koordination nachlässt, das Schwerkraftempfinden durch Kraftverlust zunimmt und eine Veränderung des Sehens, Hörens und der Fingerfertigkeit spürbar wird, steigt mit zunehmend höherem Lebensalter an und zeigt sich anhand der Auswirkungen oft dann, wenn es Richtung des 60 Lebensjahres und darüber geht. Wie sich das im Einzelfall verhält, hängt sicher von vielen Faktoren, wie der Grundkonstitution, dem Lebenswandel, äußeren Faktoren, und vielem mehr ab. Dennoch bietet eine Alterssimulation mit geeigneten Materialien die Möglichkeit, einen lebhaften Eindruck davon zu bekommen, wo tendenziell Beschwerlichkeiten oder gar Hindernisse für ältere Menschen liegen und in welche Richtung sich altersbedingte körperliche Veränderungen entwickeln. So oder so gilt: man kann und sollte von der Erfahrung des Alter(n)s profitieren!

Unsere Altersanzüge oder Alterssimulationsanzüge können Sie sowohl kaufen als auch mieten. Was die passende Lösung für Sie ist, hängt letztlich davon ab, wie lange und wie oft Sie eine Alterssimulation anbieten oder durchführen wollen. In dem Beitrag Altersanzug mieten oder kaufen haben wir uns dieser Thematik etwas ausführlicher gewidmet – und falls Sie unsicher sind, welche Variante am besten zu Ihren Erfordernissen passt, dann nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein Angebot!

Da wir bei unserem unserem Alterssimulationsanzug mit einem Gesichtsvisier arbeiten und standardmäßig schon drei Visierfolien für die Simulation altersbedingter Sehveränderungen (Katarakt, Glaukom, AMD) enthalten sind, stellt sich für uns die Frage nach zusätzlichen Brillen eigentlich gar nicht. Wieso gerade diese Sehveränderungen enthalten sind, erläutern wir in dem Beitrag Drei Fakten zu Katarakt, Glaukom und AMD. Die Visierfolien können durch ein Magnetsystem in wenigen Sekunden gewechselt werden und falls Sie Wünsche für die Simulation weiterer Sehveränderungen (wie beispielsweise die Simulation einer Diabetischen Retinopathie) haben, dann benötigen Sie eben nur eine weitere Visierfolie und keine Vielzahl verschiedener Brillen. Überdies ermöglicht das Gesichtsvisier, dass Brillenträger die eigene Sehhilfe problemlos anbelassen können und somit keine unnatürliche Verzerrung entsteht. Aber verschaffen Sie sich mit dem Beitrag Was sehen ältere Menschen wie? doch einfach selbst einen kurzen Ein- bzw. Durchblick!

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann schreiben Sie uns – wir freuen uns auf weitere Fragen, deren Beantwortung und eine Ergänzung der begonnenen FAQ-Liste!

17
Mai