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Alterssimulation ja, aber wie?

Sie wollen die Alterssimulation zielführend und erfolgversprechend nutzen? Kein Problem, wir haben zentrale Punkte, die bei der Planung einer Alterssimulation bedacht und berücksichtigt werden sollten, für Sie zusammengetragen!

Alterssimulationsanzug Suche Zugverbindung

Um das Instrument der Alterssimulation sinnvoll, zielgerichtet und erfolgreich nutzen zu können, benötigt man zum einen Materialien, die solch‘ einen Perspektivwechsel ermöglichen und zum anderen braucht es einen Plan oder eine Idee, wie diese Materialien zum Einsatz kommen sollen. Wenngleich jeder Plan und dessen Umsetzung von spezifischen Rahmenbedingungen wie Ort und Zeit oder auch dem verfolgten Ziel abhängig ist, gibt es doch auch einige zentrale Punkte, die immer wieder berücksichtigt werden können.

1) Am Anfang steht das Ziel

Definieren Sie vor der Planung ein Ziel! Was soll mit der Alterssimulation erreicht werden? Wozu gerade ein Perspektivwechsel mit Alterssimulation? Die Definition eines Zieles vor der Planung ist ein ganz wesentlicher Schritt, denn erst mit einem konkreten Ziel lässt sich sinnvoll planen, welche Maßnahmen notwendig sind, um das Gewünschte überhaupt erreichen zu können. Und nicht zuletzt ist das formulierte Ziel auch Grundlage, um nach dem Einsatz zu prüfen, ob es denn dann auch erreicht wurde, also die Maßnahme schlussendlich erfolgreich war.

2) Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Je mehr Fragen sich im Vorfeld stellen und je mehr davon berücksichtigt werden, umso besser! Wie viel Zeit und welche Ressourcen stehen zur Verfügung? Wie viele Teilnehmer werden erwartet? Welche Örtlichkeiten bzw. Räumlichkeiten sind vorhanden und geeignet? Gibt es ausreichend Unterstützung beim An- und Ablegen der Alterssimulationsanzüge? An wen können sich die Teilnehmer der Alterssimulation wenden sofern Fragen entstehen? Ist für ausreichend Sicherheit, in Form von Begleitung, gesorgt, denn es werden ja Veränderungen simuliert, die Alltägliches (wie beispielsweise das Gehen) unsicherer machen? Fragen über Fragen, deren Antworten maßgeblich sind für das Gelingen einer Alterssimulation.

3) Übung macht den Meister

Planen Sie für die Durchführung einen spezifischen Parcours mit Stationen und verschiedenen Aufgaben, die von den Teilnehmern erfüllt bzw. gelöst werden müssen. Eine neue Perspektive wird umso eindrücklicher, indem man Unterschiede zum Bisherigen erlebt. Und diese Unterschiede werden gerade dann besonders deutlich, wenn man etwas Bekanntes oder Alltägliches auf eine neue Art und Weise erlebt, beispielsweise wie anstrengend Treppensteigen im Alter sein kann oder wie entscheidend eine gute Beleuchtung für das Lesen wird. Einen Alterssimulationsanzug anzulegen, um dann „mal irgendwas zu machen“ und so das Alter scheinbar zu erleben, wird kaum zum Gewünschten führen!

4) Alterssimulation ist und bleibt eine Simulation

Um den erhofften Effekt einer Alterssimulation adäquat nutzen zu können, sollten Sie dafür sorgen, dass das Erlebte von den Teilnehmern adäquat dimensioniert werden kann. Denn es ist und bleibt letztlich eine Simulation typischer und häufig auftretender Veränderungen des höheren Lebensalters, nicht mehr und nicht weniger! Daher sollte eine Alterssimulation keinesfalls als Abbild der tagtäglichen Realität älterer Menschen verstanden werden, sondern eher als Möglichkeit, ein Gefühl oder eine Ahnung davon zu bekommen, welche Bedürfnisse mit zunehmendem Lebensalter vermehrt auftreten können. Alles andere wäre vermessen, schließlich altert man in der Realität auch von Tag zu Tag, über Jahre und Jahrzehnte hinweg, nicht binnen weniger Minuten.

5) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Wie wichtig die Zieldefinition war bzw. immer wieder aufs Neue ist, zeigt sich sehr deutlich nach Durchführung einer Alterssimulation und dem Versuch, das Stattgefundene einzuschätzen. Wie jedes Angebot, muss sich auch die Alterssimulation an der Frage messen lassen: was hat die Maßnahme gebracht? Eine Antwort hierauf wird möglich sein, wenn zuvor festgelegt wurde, was man erreichen will, d.h. es sollte Kriterien geben, woran der Erfolg oder Misserfolg des Einsatzes ablesbar wird und was könnte sich dafür besser eignen, als der Abgleich des Erreichten mit dem zuvor Angestrebten?! Denn so oder so ist auch eine Alterssimulation kein Selbstzweck, sondern sollte eher einem Zweck dienlich sein.

Sie wollen die Alterssimulation nutzen oder wollen mehr zu unseren Alterssimulationsanzügen erfahren? Dann nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, wir freuen uns darauf!

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Jan