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Das A und O einer Alterssimulation!

Um eine Alterssimulation sinnvoll zu nutzen und den gewünschten Effekt zu erzielen, braucht es einige wesentliche Zutaten. Hierzu zählen insbesondere: geeignete Materialien, ein zielgerichteter Plan & eine angemessene Umsetzung!

Die geeigneten Materialien für eine Alterssimulation stehen mit unseren Alterssimulationsanzügen für Sie bereit und der Frage, was man grundsätzlich bei der Planung einer Alterssimulation beachten sollte, haben wir uns in dem Beitrag Alterssimulation ja, aber wie? gewidmet. Fehlt nur noch die angemessene Umsetzung einer Alterssimulation, daher finden Sie im Folgenden anschauliche Ideen und Anregungen mitsamt verschiedenen Stationsbeispielen dazu.

Alterssimulationsanzug Bücherregal

Alterssimulation in „Portionen“ bringt Intensität

Ganz egal, ob Sie die Alterssimulation zur Schulung, Weiterbildung oder als Effekt bei einem Event einsetzen wollen, die Umsetzung sollte verschiedene Erlebnisstationen mit konkreten Aufgaben beinhalten! Wieso? Zum einen können die Teilnehmer durch unterschiedlich gestaltete Stationen die verschiedenen Veränderungen des höheren Lebensalters „portioniert“ und damit umso konzentrierter erleben, zum anderen schaffen Sie anhand konkreter Aufgaben an jeder Station eine Herausforderung für die Teilnehmer, sodass auf spielerische Art spürbar wird, wo die Beschwerden des Alltags im höheren Lebensalter liegen.

Stationen eines Alterssimulations-Parcours

Wie könnten solche Stationen also aussehen, um die Veränderungen des höheren Lebensalters am ehesten nachempfindbar zu machen? Am besten, man orientiert sich an den typischen Alterserscheinungen, d.h. verminderte Beweglichkeit (natürlicher Gelenkverschleiß), veränderte Sinnesmodalitäten (insbesondere Sehen, Hören, Fühlen), erhöhtes Schwerkrafterleben bzw. Gefühl vermehrter Anstrengung (physiologische Abnahme der Muskelkraft).

Der Stationsaufbau richtet sich dann natürlich nach den räumlichen Gegebenheiten wie auch nach dem verfolgten Ziel. Dabei ist eine Ausrichtung an alltäglich Bekanntem wichtig, um die Alterssimulation nicht zusätzlich zu entfremden, sondern den Unterschied zwischen dem gewohnt „leichten“ Alltag und erschwerten Bedingungen des simulierten Alters zu betonen. Wir haben mal einige Paradebeispiele zusammengestellt, die sich ohne großen Aufwand nahezu überall umsetzen lassen:

Stationsbeispiele: Beweglichkeit & Motorik

Gangübung mit Alterssimulationsanzug

» Gang- bzw. Gehübungen (z.B. Seiltänzergang, Tinnetti-Test)

» Schnürsenkel binden oder etwas vom Boden aufheben

» Tätigkeiten über Kopfhöhe (z.B. Tasse/Glas aus einem Regal holen)

Stationsbeispiele: Sinnesorgane & Koordination

Altersanzug im Einsatz

» Faden in Nadelöhr einfädeln oder Geldbetrag (Münzen) exakt abzählen

» Bonbon entpacken oder Verschluss (z.B. einer Flasche) öffnen

» Smartphone bedienen (z.B. Zugverbindung suchen) oder SMS schreiben

Stationsbeispiele: Muskelkraft & Schwerkraft

Alterssimulationsanzug Stufe Treppe

» Treppen steigen, mindestens ein Stockwerk (Vorsicht, nur in Begleitung!)

» Gehen auf unebenem Terrain wie Kopfsteinpflaster (Vorsicht, nur in Begleitung!)

» Aufstehen aus tiefer Position (z.B. Sessel oder aus dem Liegen)

Die Liste solcher Erlebnisstationen ist nahezu beliebig erweiterbar – Ihrer Ideenvielfalt sind also kaum Grenzen gesetzt. Entscheidend für ein Gelingen bleibt dabei, dass die Stationen alltäglich genug sein sollten & konkret zu bewältigende Aufgabe darin enthalten sind. Denn umso deutlicher der erlebbare Unterschied mit vs. ohne simuliertes Alter wird, desto eindrücklicher und nachhaltiger wird auch die Alterserfahrung. Schließlich soll den Teilnehmern durch die Simulation ja möglichst schnell und unmissverständlich klar werden, wie groß die Leistung älterer Menschen im normalen Alltag ist und was notwendig wäre, um diesen Alltag etwas zu erleichtern.

Sie haben Interesse an der Umsetzung einer Alterssimulation mit unseren Alterssimulationsanzügen? Dann nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf, wir freuen uns darauf!

9
Nov