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Einsatzbereiche der Adipositasanzüge & Fatsuits

Unsere Adipositasanzüge ermöglichen durch ihren besonderen Aufbau, in Form professioneller Fatsuits mit variabel anpassparem Gewichtsunterbau, vielfältige Einsatzmöglichkeiten!

Adipositasanzug im Workshopeinsatz

Interesse wecken, Sensibilisieren, Empathie fördern

Gar nicht so selten erleben wir bei einem Interesse an unseren Adipositasanzügen, dass eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten besteht. Verständlich, schließlich sind diese Simulationsmaterialien ganz und gar nicht alltäglich, sondern gewissermaßen Pioniere für einen Perspektivenwechsel im Bereich Adipositas. Daher begegnen uns auch immer wieder viele Fragen: beispielsweise, ob die Adipositasanzüge mitsamt Fatsuits für diesen oder jenen Zweck geeignet seien oder in welchen Bereichen die Materialien zum Einsatz kommen?

Unabhängig davon in welchem Bereich eine Simulation von Adipositas verwendet wird, so sind die Ziele, die mit einem Einsatz verfolgt werden oftmals ähnlich:

Zur Sensibilisierung und Empathiesteigerung für die Situation übergewichtiger bis adipöser Menschen.

Um überhaupt Interesse für das Thema Adipositas mitsamt der Auswirkungen & Folgen zu wecken.

Damit neue Perspektiven die Motivation für Veränderungen und präventive Angebote erhöhen.

Um Ihnen einen Überblick zu verschaffen, in welchen Bereichen unsere Adipositasanzüge genutzt werden, haben wir verschiedene Einsatzmöglichkeiten anhand bestimmter Gruppen beschrieben. Falls „Ihre Gruppe“ nicht dabei ist oder Sie Fragen haben, dann scheuen Sie nicht, direkt Kontakt zu uns aufzunehmen!

Nahezu alle Berufsgruppen, die im Gesundheitswesen arbeiten, werden immer häufiger mit übergewichtigen oder adipösen Menschen als Gegenüber zu tun haben. Nach aktuellen Zahlen dürfte statistisch etwa jeder zweite erwachsene Patient übergewichtig sein, jeder vierte gar adipös. Insofern darf man getrost von einer gewichtigen Gruppe sprechen, die weder stigmatisiert noch benachteiligt werden sollte. Um als Behandler Ihr Gegenüber zu verstehen, kann es sehr hilfreich sein, dessen Situation am eigenen Körper zu erleben. Und oftmals ist ja ein gegenseitiges Verständnis die Basis einer funktionierenden Zusammenarbeit.

Das Pilotprojekt „Instant Adipositas“ der Universität Würzburg (Werner und Thiem) zeigt, wie interessant und erfolgreich Lehrveranstaltungen zum Thema Übergewicht und Adipositas sein können. Insbesondere durch einen selbst erlebbaren Perspektivwechsel der Teilnehmer mittels einer Adipositassimulation. Von dieser Art der Lehre und Erfahrungsvermittlung könnten zukünftig nicht nur medizinische Hochschulen oder Diätassitenzschulen profitieren, sondern viele Lehr- und Ausbildungsbereiche. Schließlich ist das Thema Adipositas samt Auswirkungen mittlerweile so gewichtig und brisant, dass viele Berufsgruppen im Anschluss an Ausbildung und Studium mit den Belangen und Bedürfnissen von übergewichtigen Menschen sowie präventiven Ansätzen beschäftigt sein werden.

Gerade für Berufsgruppen, die von Haus aus mit den Themen Ernährung und Bewegung zu tun haben, ist Übergewicht oder eine Veränderung dessen wohl täglicher Bestandteil der Arbeit. Oftmals sind jedoch Experten für Bewegung und Ernährung selbst eher schlank und normalgewichtig, wodurch ein großer Unterschied im Erleben des Alltages verglichen mit ihrem Klientel oder ihrer Kundschaft vorhanden ist. Um dennoch als trainierte und ernährungsbewusste Person die Bedürfnisse und Eigenheiten übergewichtiger bis adipöser Menschen nachvollziehen zu können, bietet sich ein schneller und nachhaltiger Perspektivwechsel mit unseren Adipositasanzügen an. Durch diese Erfahrung kann die Zusammenarbeit noch verständnisvoller und somit auch effektiver und passgenauer gestaltet werden. Wir haben bisher zumeist erlebt, dass einem danach Manches klarer ist als davor und und dieser „aha-Effekt“ sehr hilfreich bis erhellend für die weitere Arbeit mit übergewichtigen bis adipösen Menschen war.

Wer denkt, dass eine Adipositassimulation ausschließlich von schlanken Menschen genutzt werden kann, der irrt. Gerade durch einen plötzlich erlebbaren Unterschied von einigen Kilo mehr oder weniger, wird auch für korpulentere Menschen spürbar, wie gewichtig dieser Unterschied im Alltag sein kann. Man hat nicht mehr nur eine Zahl auf der Waage, sondern ein körperliches Empfinden, wie viel schwerer das Leben mit 10 kg mehr ist (während der Simulation) UND insbesondere wie erleichtert sich das Leben mit 10 kg weniger (nach der Simulation) anfühlen kann. Dieser leibhaftig spürbare Blick in verschiedene Zukunftsszenarien, mit und ohne Fatsuit, sowie der erlebte „Erleichterungseffekt“ kann Motivation sein, sich zukünftig dem Ziel der körperlichen Erleichterung und notwendigen Beiträgen dafür zu widmen. Und selbst während eines Abnehmprojektes kann man immer mal wieder das schon Geschaffte simuliert zuladen, um den Erfolg nicht nur anhand von Zahlen zu kennen, sondern ihn deutlich zu spüren.

Einsatzbeispiele der Adipositasanzüge samt Fatsuits

Sie haben Interesse an unseren Adipositasanzügen samt Fatsuits? Dann nehmen Sie am besten direkt Kontakt zu uns auf, wir freuen uns darauf!

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Dez